1.000 Bäume für den Kottenforst

Unser Mitglieder-Mischwald gegen den Klimawandel

Bonn - Kottenforst, im Oktober 2021

von links: Vorstand Martin Ließem, vom Forstbetrieb Rhein-Sieg-Erft Jan-Valentin Wiesmeyer, Vorstand Rainer Jenniches und Waldpädagoge Manfred Hören

Unser Wald ist bedroht. Trockenheit und in der Folge Schädlinge setzen unserem heimischen Waldbestand seit Jahren sichtbar zu. „Wir möchten das nicht nur bestürzt zur Kenntnis nehmen, sondern aktiv dafür eintreten, dass unser Wald eine Zukunft hat“, sagt Rainer Jenniches, Vorstand der VR-Bank Bonn.

„Im Jubiläumsjahr unserer Bank werden wir für jedes neue Mitglied unserer Bank einen Baum pflanzen. Als Ziel haben wir uns 1000 Bäume gesetzt“, informiert sein Vorstandskollege Martin Ließem. Die Waldflächen zur nachhaltigen Wiederaufforstung liegen in Bereichen des Kottenforstes, die zum Staatswald des Regionalforstamtes Rhein-Sieg-Erft gehören - nähe Röttgen und im Bereich Godesberg nahe dem Forsthaus Venne.

Um den sich verändernden Bedingungen mit einem artenreichen, klimastabilen Mischwald entgegenzutreten, werden standortheimische Eichen, Hainbuchen, Rotbuchen, Flatterulmen, Linden und Erlen mosaikförmig gepflanzt.

Symbolisch pflanzen die Bankvorstände drei Bäume an der "Zeitenwende" Gudenauer Weg.
Das Projekt „Zeitwende“ wurde anläßlich der Ernennung Bonns zur european Forest City 2020 ins Leben gerufen.

Waldpädagoge Manfred Hören, der an der „Zeitenwende“ auf den dramatischen Zustand der Wälder vor Ort und auch weltweit aufmerksam macht sowie sein Kollege Jan-Valentin Wiesmeyer  freuen sich über diesen Beitrag. „Aktives Handeln ist erforderlich und jeder ist eingeladen und aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten“, sagt Manfred Hören.

Erika Lägel