Förderung des Jugendzentrums St. Martin

Bonn - Hardtberg, 21. April 2021

Sicherung des Projekts zur Mittagsbetreuung im Schülercafé mit einer Spende über 10.000 €

von links: Rainer Jenniches (Stiftungsvorstand), Dr. Ralph Unger (stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender), Jasmina Weinmann (Geschäftsführerin von Heimstatt e.V.), Stefan Kemper (Leiter der Einrichtung Jugendzentrum St. Martin)

Das Jugendzentrum St. Martin wurde im Jahr 1983 als großes und zentrales Jugendzentrum der Stadt Bonn im Stadtbezirk Hardtberg eröffnet. Träger wurde von Anfang an der gemeinnützige Verein Heimstatt e.V. Bonn.

Was ist „Offene Jugendarbeit“? Sie begleitet und fördert Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Sie setzt sich dafür ein, dass diese im Gemeinwesen partnerschaftlich integriert sind, sich wohl fühlen und an den Prozessen unserer Gesellschaft beteiligt werden.

Zielgruppe der offenen Jugendarbeit waren in St. Martin anfangs noch Jugendliche ab 14 Jahren, die Freizeitangebote im Stadtbezirk erhalten sollten. Im Laufe von 30 Jahren änderten sich die Interessen und Bedürfnisse, die Kinder und Teenager rückten immer stärker in den Fokus. Es entstanden neue Aufgaben, die auch die Übermittagsbetreuung für Schulkinder einschloss.

Verschiedene Betreuungsmodelle konnten in diesen Jahren verwirklicht werden.

Das aktuelle Betreuungsangebot ist an verschiedene Zielgruppen gerichtet. Zum einen werden in der Mittagsbetreuung Schülerinnen und Schüler der Margot-Barnard-Realschule mit gezielten Hilfen bei den Hausaufgaben unterstützt und individuell gefördert. Zum anderen wurde eine Möglichkeit geschaffen, die es auch anderen Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen ermöglicht, bereits mittags im Anschluss an den Unterricht eine pädagogisch betreute Anlaufstelle zu finden:
das Schülercafé. Das Projekt wird sehr gut angenommen und in der Regel von über 50 Schüler*innen genutzt.

Es orientiert sich - wie alle Angebote im Jugendzentrum St. Martin - an den Bedürfnissen der Schüler*innen unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Hier können sie sich austauschen, etwas essen und trinken, zur Ruhe kommen und Freizeit genießen. Auch bei der Erledigung von Hausaufgaben können sie Unterstützung durch pädagogisches Personal und zusätzliche Helfer*innen bekommen. Zahlreiche Spiel- und Gestaltungsmöglichkeiten werden bereitgehalten, um diese freie Zeit zu nutzen.

Das Projekt bietet aber auch Raum für Konfliktlösungen, Prävention und Beratung.

„Da die finanzielle Förderung der Einrichtung durch Stadt und Land jährlich eine große 5-stellige Lücke hinterlässt, ist die großartige Unterstützung durch die Stiftung der VR-Bank Bonn von herausragender Bedeutung“, sagt Einrichtungsleiter Stephan Kemper. 
„Die Möglichkeiten zur Unterstützung und Förderung von Kindern und Teenagern aus dem Sozialraum werden damit nachhaltig verbessert“, ergänzt Geschäftsführerin Jasmina Weinmann. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende einen Beitrag zur finanziellen Absicherung des Projektes über zwei Jahre leisten können“, sagt der Dr. Ralph Unger, stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender.

„Unsere Stiftung unterstützt seit vielen Jahren soziale und gesellschaftliche Anliegen im Geschäftsgebiet der VR-Bank Bonn. Der Hauptfokus liegt auf Kinder- und Jugendprojekten“, beschreibt Stiftungsvorstand  Rainer Jenniches die Arbeit der Stiftung.


Erika Lägel